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Visuelle Werkzeuge 20/21

Workshop 20 – Blickwinkel: Linien kontrollieren

Ups, Linien kontrollieren. Nehme ich jetzt grade mal erst so richtig wahr. Ob ich sie kontrolliert habe, weiß ich gar nicht. 😉  Das Wort Kontrolle war mir bis jetzt entgangen. Habe dann mal mehr aus dem Bauch raus. Das gelingt mir meist eh besser. Auf jeden Fall sollten Bilder gemacht werden, eine Szene, Position der Kamera ändern, hoch, runter, rechts, links. Drumrum, ging hier gerade nicht, zeigen die Beispielbilder aber auch nicht. Wasser kann schon ein Hindernis sein, wenn man grad das richtige Equipment nicht dabei hat. 😉

Auf jeden Fall eine Aufgabe, die es in sich hatte und die ich richtig stark fand. Bauchgefühl mit Wissen kombinieren ist sicher schwer, aber am Ende wohl das was es bringt.

Aber neben Linien, die ich dank der Aufgabe viel bewusster wahrgenommen habe, ist mir noch eins fast viel mehr aufgefallen. Die Änderung des Lichts. Ein Standpunkt, eine kurze Zeit. Die Kameraeinstellungen waren immer die gleichen. Fotos nur entwickelt, bewusst nicht großartig weiter bearbeitet. Und doch änderte sich das Foto in kurzer Zeit gewaltig, weil das Licht ein anderes wurde. Gut, es war stürmisch, da geht das wohl viel schneller, aber doch, es lohnt sich wirklich auf das richtige zu achten. Wusste ich eigentlich schon immer und hat sich jetzt noch mal so richtig bestätigt. Mein Favorit eindeutig das letzte von wegen dem Licht. Daher auch dieses als Titelbild. Aber macht euch gerne ein eigenes Bild.

Und noch mehr zeigen die Fotos. Ich kenne es grüner. So noch nie Anfang August gesehen. Wenig Wasser, verdorrt…. Eher Herbst so Anfang August…

Aber damit war die Aufgabe nicht zu Ende. Nun sollten wir noch 2 Elemente nehmen und ausprobieren, wie sich Perspektive und Wahrnehmung ändern, wenn man die Kameraposition ändert. Für mich war das was für Küchentischfotografie. Da aber das Wetter so schön war, habe ich dann Gartentischfotografie draus gemacht. Vom Licht her eh besser. Umgeschaut habe ich mich aber in der Küche und da fielen mir meine geliebten alten Milchkannen ins Auge. Die sollten es sein, mitsamt ihrer Haken und Ösen, die ich einfach so gelassen habe. Und ich muss sagen, eine tolle Aufgabe. Als ich so um den Tisch tanzte, habe ich echt viel gelernt und Spaß gemacht hat es auch noch. So bewußt hatte ich das noch nie wahrgenommen.

Aufgebaut
MIlchkannen10
Let’s start

End of the dance
Und von oben

6-8 sollten es sein. Gut, nun sind es 11 geworden, die ich ausgewählt habe. Da aber jedes doch anders ist, lasse ich das einfach so.

Und dann war da noch Kapitel 21. Wieder mehr Theorie, eigene Bilder ansehen und hinterfragen. Ich mag ja mehr die Fotoaufgaben. Und eine solche werde ich dann auch mal draus machen.

 

Und hier geht es zu Birgit, die für Kapitel 20 und 21 jeweils einen eigenen Beitrag erstellt hat.

Workshop 20
Workshop 21

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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3 Kommentare

  1. Da hast Du aber reichlich Linien gefunden. Tief liegt das Schiff – da fehlt wohl ein bisschen Wasser? Dieses Rheinorange habe ich auch mal fotografiert – nur war die Wiese damals grün. Du hast auf der Speditionsinsel gestanden? Ich war damals vom Ruhrdeich über die Schleuse in diese Hafenzunge Pontwert gelaufen.

    Das mit den Kannen ist gut – stell sie mal noch ein bisschen auseinander und versuche es dann noch mal – oder mit einer Tasse und einer Kanne – dann wird die Tasse plötzlich größer als die Kanne 😉 Kann man tolle Illusionen mit machen.

    Ich fand das diesmal gar nicht so leicht und nach den Linien ist ja jetzt schon wieder vor den Linien. Linien sind so wichtig, dass wir uns die nächsten Wochen/Monate damit beschäftigen werden 😉

  2. Danke, Birgit.
    Ja, da fehlt im Moment Wasser, aber reichlich. Knapp 2 m ist nicht wirklich viel. Reicht aber noch nicht ganz, um den Brücken ausweichen zu können. 😉 Nach dem Regen zwar ganz ganz geringfügig gestiegen, aber mit Tendenz wieder unter 2m. Und Grün ist da echt nicht mehr viel. Das lässt einen schon grübeln.
    Gestanden habe ich in Ruhrort so knapp neben dem Anleger Steiger Schifferbörse. Von dort kann man den Ruhrorter Pegel auch ablesen.
    Danke für den Tipp zu den Kannen. Das werde ich auch noch ausprobieren.
    Leicht war das nicht, aber echt spannend und hat Spaß gemacht.
    Die Linien verfolgen uns weiter. Gut so, ist sicher auch wieder nicht leicht, aber ich freue mich drauf.

    • Dann hattest du zu Rheinorange 2 “Zungen” dazwischen? Es ist immer wieder erstaunlich, was da geht.

      Die Richtung passt – man braucht ja nur den Kran von Plange Mühle zu Rheinorange setzen und eine Linie ziehen 😉 Da ist auf Pontwert ja so eine große Fläche – in dem Bereich hatte ich Dich vermutet 😉

      Irgendwann bekomme ich ja meine Ruhrort-Führung und dann kenne ich das auch besser 😉

      Herzliche Grüße
      Birgit

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